Happy Corona and a better new Year

Covid hin und Corona her,
es weihnachtet, was will man mehr.

Und Schnee-Urlaub, wie Ischgl war,
erzeugt viel Chaos, wie am Anfang vom Jahr.

Man soll sich nicht treffen, man darf sich nicht sehn,
mit dem Hund mal raus, das kann ja noch gehn.

Und XMas-Shoppen, es ist zum weinen,
auch da soll man zuhause bleiben.

Die Oma besuchen, das wäre das Ziel,
vorm Fenster nur winkend, ach wie skurril.

Mit dem Kumpel mal zocken, die Freundin mal treffen,
aber nicht übertreiben, so sag ich’s dem Neffen.

Die Lieblings-Pizza, die gibt es nur kalt,
bis die geliefert, das dauert jetzt halt.

Und Warte-Schlangen vor den Läden,
es nervt so langsam und zwar jeden.

Mit Abstand und Masken, so will man sich schützen,
und keiner weiß richtig, wieviel kann das nützen.

Was kann man da machen, was sollte man tun ?
Das ganze jetzt leugnen bringt auch keinen Ruhm.

Da schreien ganz viele, meine Rechte sind weg,
und sehen garnicht, es dient einem Zweck.

Keiner will die Rechte jetzt streichen,
sie müssen nur kurz dem Covid ausweichen.

Die Kultur ist am Boden, die Wirtschaft die stockt,
und im Fußballstation auch niemand hockt.

Keine Musik und kein Theater zum sehen,
nur keine Angst, es wird nicht ewig so gehen.

Die Zahlen der Toten gehen rauf und runter,
andere machen Party, und das noch ganz munter.

Und andere Länder haben höhere Zahlen,
aber wer möchte das auch, wer will es jetzt wagen ?

Ich möchte es nicht haben, ich will es nicht wagen,
aber ich kenne da welche, ich kann es ja sagen,
dem Opa ging’s gut, den hat’s nicht erwischt,
die Frau dachte nur, jetzt holt mich die Gicht,
der Mann aber, der hatte den Stein in der Brust,
der Sohn hat’s gebracht, der hatte viele Frust.

Und irgendwo entfernt, da kenne ich zwei,
er ist jetzt tot, sie trauert allein.

Es will keiner leugnen, die Zeiten sind schwer,
und ein Jahr wie dieses, das will keiner mehr.

Es ist nicht einfach, es ist ganz verrückt,
aber Leute mal ehrlich, wir haben auch Glück.

Mein Opa und Oma, die hatten den Krieg,
und deren Eltern haben auch nicht gesiegt.

Da vielen die Bomben, die Häuser in Schutt,
und stellt euch nur vor, vielmehr war kaputt.

Die stritten sich nicht um das Scheißhaus-Papier,
da hungerten Kinder, vielmehr als nur vier.

Und wollte meine Mutter in die Schule brav gehen,
da musste sie vorher noch die Kohle klauen gehen.
Kalt war es im Saal mit fast 40 Kinder,
die hatten einen anderen, schwereren Winter.
Eines Tages war sie mit den Schwestern im Feld,
sie sahen zwei Burschen, die stritten ums Geld.
Der eine stach zu, sie sahen das Blut,
und wer will behaupten, es ging ihnen gut ?

Zwei Wellen gab es mit Toten und Kranken,
jetzt lasst uns doch nicht um die dritte noch zanken.

Was soll ich noch sagen, ich trau mich fast nicht,
da hinten am Tunnel da ist doch schon Licht.

Die Köpfe die schlauen, die haben’s gemacht,
die haben die Hoffnung als Impfstoff gebracht.

Die Füße still halten, nur noch ein paar Wochen,
dann dürfen wir wieder zusammen was kochen.

Dann trifft man sich wieder im Cafe auf der Straße,
keiner drückt sich am Fenster dann platt seine Nase.

Nur noch dieses bißchen, das halten wir aus,
und dann sind wird wieder alle fein raus,

Ein fröhlich Gedicht wollt ich eigentlich zeigen,
es kam aber anders, mitten im Schreiben.

In diesem Sinne wünsch ich allen Lesern und *innen,
ein ruhiges Fest und bleibt schön brav drinnen,
den Trump überstanden und hoffen auf Biden,
es kommen auch wieder die besseren Zeiten,
ich kann’s nicht versprechen, ich denk es wird wahr,
wir fangen dann an, im ganz neuen Jahr.

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