Gewinnversprechen und Bankmitarbeiter

Eine 65-jährige Geschädigte aus Saarbrücken erhielt Ende Oktober 2019 mehrere Anrufe von Gewinnspielfirmen und schließlich von einem falschen Bankmitarbeiter. Dieser gewann zunächst das Vertrauen der Dame. Er gab vor, dass es Sicherheitslücken im Online-Banking gäbe und die Geschädigte diesen Service eine Zeit lang nicht nutzen könne.

Unter Mithilfe der Geschädigten gelang es den Tätern ein Täterhandy als berechtigtes Handy zum Empfang der Push-TAN-Daten zum Onlinebanking der Geschädigten zu registrieren. Somit konnten die Täter das Konto der Geschädigten übernehmen.

Die Täter erhöhten zunächst das Überweisungslimit. Danach zahlten sie die Geldanlagen der Geschädigten auf das Konto der Geschädigten. Bald darauf veranlassten sie zwischen dem 24.10.2019 und dem 30.10.2019 mehrere Überweisungen von insgesamt 120.000 Euro auf ein türkisches Konto. Die Geschädigte hatte in dieser Zeit nur Kontakt mit dem vermeintlichen Bankmitarbeiter.

Erst durch einen Zufall erhielt die Bank Kenntnis und informierte die Geschädigte über den Betrug.

Hinweis der Polizei:

Geben Sie am Telefon nie Auskunft über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse oder andere sensible Daten.
Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf.

Neben dieser Betrugsmasche gibt es weitere, die das Ziel haben, Menschen dazu zu bringen, ihre Ersparnisse an Betrüger auszuhändigen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.polizei-beratung.de

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